Natürliche Brutplätze sind im Binnenland selten geworden.
Mangels natürlicher Flussläufe in der Schweiz findet die Flussseeschwalbe keine geeigneten Brutplätze mehr. Die wenigen Kiesbänke in unseren Flüssen werden oft von Badenden genutzt.
Künstliche Brutinseln bieten nur wenige Brutplätze aber ermöglichen uns, das Familienleben der Flussseeschwalben zu beobachten.
Nussbaumersee mit Brutfloss im April 2011
Brutfloss
Paarung der Flussseeschwalben Mai 2011
Brutinsel auf dem Nussbaumersee
Mai 2011
Brautgeschenk
Ein sehr grosses Geschenk!
30. Mai 2011
Die ersten Jungen sind da.
Die Kleinen werden mit grossen Fischen gefüttert!
Im Frühling werden die Bestandteile der Brutinseln vom Lager in Nussbaumen an den See transportiert und von einem eingespielten Team des Thurgauer Vogelschutzes zusammengesetzt.
Bei Gefahr springen die Pulli ins Wasser. Ohne Aufstieghilfe ertrinken die Jungvögel. Die Stege werden auch für das erfrischende Bad genutzt.
"Akeret Steg", eine Entwicklung von Eugen Akeret TVS.
Bei Hitze oder Regen finden die Pulli Schutz unter den Betonröhren. Die Kavernen werden einseitig geschlossen mittels Backstein.
Kavernen
Ein eingespieltes Team des Thurgauer Vogelschutzes
Zusammenbau der vier Flosselemente
Die Unterteilung erlaubt ein friedliches Nebeneinander für die streitbaren Seeschwalben.
Unterteilung
Die Inseln haben einen Wasserablauf, so dass nie Staunässe entsteht.
Beschichtung mit Wandkies durch Eugen Akeret
Aus hygienischen Gründen werden die Inseln jeden Herbst aus-gewassert und gereinigt und kurz vor der Ankunft der Langstrecken-zieher gewassert.
Wohnung Typ TG Vogelschutz
Auf dem Nussbaumersee
Transport zum Ankerplatz
Vom Beobachtungsturm aus kann das Brutgeschehen mitverfolgt werden.
Kaum verankert, schon landet die erste Seeschwalbe
Balz in natürlichem Bruthabitat am Neusiedlersee
Balzritual
Fisch für die Balzfütterung
Balz auf der Brutinsel im Nussbaumersee
Fischgeschenk
Die Gelege werden bewacht, mögliche Fressfeinde sind Möwen und Rabenkrähen.
Gelege bestehen normalerweise aus drei grün bis bräunlich gefärbten Eiern
die Brut dauert 20 bis 26 Tage
friedliches Nebeneinander
bis zu 15 Brutpaare finden auf den künstlichen Inseln einen Brutplatz
Manchmal sind bis zu drei Generationen Jungvögel zu beobachten.
Junge sind nach 23 bis 27 Tagen flugfähig
Bald flügge aber immer sehr hungrig.
wo bleibt der Fisch
Flussseeschwalben beherrschen das Stosstauchen für die Beutejagd.
Unterwegs zum Brutfloss
Dank grossem Fischvorkommen in den Seen entwickeln sich die Jungen bestens.
Flussseeschwalbe mit Pulli warten auf Fischnachschub
Der Bedarf an Brutflossen ist nachgewiesen, seit der TVS die Brutmöglichkeit angeboten hat.
eleganter Flukünstler und ausdauernder Flieger
Nach der Brut fliegen die Langstreckenzieher zurück an die Küsten von Südafrika.